Sonntag, 22. November 2009

Ssese Islands

Jetzt kommt endlich mein Bericht von meinem Urlaub auf den Ssese Islands.
Am Donnerstag den 29. Oktober 2009 sind wir(Alex, Erik, Tom, Adriana, Johanna, Madeleine und ich) morgens losgefahren zur Fähre nach Entebbe. Von dort startet die Fähre auf die Ssese Islands. Für die, die es nicht wissen, das ist eine Inselgruppe im Viktoriasee. Nach ca 3,5 stündiger Fahrt kamen wir endlich auf der Trauminsel an. Man fühlte sich gleich wie im Urlaub. Richtig viel grün, Strand super Wetter, und RUHE!!! Das war für mich das Wichtigste, was ich brauchte, einfach mal ausspannen und eine Ruhe um sich herum haben- bei 9 weiteren WG Mitbewohnern.



Jetzt machten wir uns noch auf die Suche nach ner Unterkunft. Haben uns dann für das erste Hotel am Strand entschieden-das wurde uns von Freiwilligen empfohlen. Hatte ein traumhafte Lage, direkt am Strand, und den Preis haben wir verhandelt.




 Die Strohdachhütte zum Billiard spielen



Der Strand mit sehr vielen Muscheln

Der Sand mit klarem Wasser


An dem Abend haben wir nicht mehr viel gemacht, außer Abendgegessen und uns noch gemütlich ans Lagerfeuer gesetzt. Einige von uns, ich auch, wollten am nächsten morgen früh raus, weil wir den Sonnenaufgang um 6 Uhr(bei euch 4 Uhr) sehen wollten. Naja daraus ist wohl nichts geworden, weil es total geregnet hat, und wir beschlossen haben dann doch lieber auszuschlafen.




Nach einem leckerem Frühstück(2 Rolex= Chapati mit Omlett drinnen)- das übrigens 2h gedauert hatte, weil ein Afrikaner mit 13Rolex auf einmal machen, überfordert ist -hat ein Teil von uns beschlossen, die Insel ein wenig auf eigene Faust zu erkunden.

Der Rolexstand

Sind einfach mal losgelaufen und irgendwann ab durch den Urwald. Ging auch ganz schön den Berg auf, was mir zu schaffen machte, weil ich es einfach nicht mehr gewöhnt war und keine Kondition mehr hatte. Aber es hat sich gelohnt, man hatte immer mal wieder eine unbeschreiblich schöne Aussicht auf den Viktoriasee und andere Inseln. Man konnte es nicht mal mit dem Photo festhalten, wie schön es ist!
Ein Haus von Einheimischen


Tom, Erik, Adriana, Alex


 


Erik und Alex im Baum


Johanna, Tom, Alex, Erik, Adriana
und ich mach das Foto



Dieser Schule sind wir begegnet:
 


So haben wir uns vor den Affen versteckt


Eigentlich sollte man auf dem Viktoriasee nicht baden, wegen Billiazhose, aber an diesem Strandteil hat es geheissen, dass es frei davon sein soll, ich war aber trotzdem nicht baden. 3 andere haben sich getraut, aber es kam auch gleich ein Einheimischer, dass sie nicht so weit rausschwimmen sollen, da es dort ein Hippo gibt.
Am Ende unserer Wanderung haben wir sogar noch Affen gesehen, leider sind sie zu schnell wieder abgehauen, um sie fotografieren zu können.
Abends gabs dann noch ne 3stündige Kanutour auf dem Viktoriasee bei Sonnenuntergang. War wunderschön. Hatten auch 2 Hotelhunde, die uns überall hinbegleitet haben, und selbst dort ist der eine die ganze Zeit hinterhergeschwommen. War wirklich ein schöner Abschluss für den Tag.

ich, Adriana


Die Sträucher von Vögeln umgeben


Der Hund, der uns überallhin gefolgt ist


Madelaine


Sonnenuntergang

#
ein weiteres Ruderboot auf dem See


Am nächsten Morgen haben wir den Sonnenuntergang dann wirklich angeschaut. Hat sich auch total gelohnt so früh aufzustehen.

Der Himmel brennt


Der Sonnenaufgang mit Fähre


Die Sonne kommt raus

Ich hab an dem Morgen und Vormittag mich nur gesonnt und mit Johanna am Strand gelegen, und mal wieder einen Sonnenbrand gekriegt!
Später hab ich mit Johanna noch den anderen Teil der Insel angeschaut. Danach habe ich mich in einer der Hängematten gelegt und gelesen- mit einem unglaublich schönen Ausblick auf Strand+See. Doch meine Ruhe wurde durch die andern Mitreisenden unterbrochen, die ganz aufgeregt ankamen, weil das Hippo zu sehen sein sollte. Also hab ich mich auch gleich auf den Weg gemacht. Und was sieht man dann im Wasser? Genau richtig, das Hippo, schwimmt keine 15 Meter vom Strand entfernt lang. Haben es dann noch sehr lange beobachtet.


Anscheinend sollte es erschossen werden, da es einem Hund das Bein verletzt hat. Ich habe mich daraufhin mit einem Einheimischen unterhalten, der mir erklärt hat, das sie es nicht erschießen können weil sie zu schlechte Waffen hatten, eine Waffe mit Teleskop, mit der man nicht genau genug zielen konnte- d.h. sie wollten warten bis es an Land zum Fressen kommt, doch zum Glück war dies an dem Tag nicht der Fall.
Abends haben wir dann im Backpackers nebenan gegessen. Die Inhaberin ist eine Deutsche, war sehr lustig ihre Art, aber auf Dauer hätte ich es nicht ausgehalten!
Sind dann auch recht früh ins Bett, weil wir am nächsten Morgen um 7 Uhr bei der Fähre sein mussten, die um 8 Uhr losfährt. Gegen 5 Uhr hatte es aber richtig geschüttet und geregnet, sodass wir uns nicht sicher waren, ob die Fähre bei dem Wetter fährt, hat aber zum Glück wieder rechtzeitig aufgehört, dass wir leider schon viel zu früh nach Kampala zurückfahren mussten.-auf so einer geilen Insel gefangen zu sein ist doch eine Traumvorstellung von jedem!
Ja das war mein Urlaub. War sehr erholend und atemberaubend schön.


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