Wir waren Sonntag, den 13. September, auf einer traditionellen Hochzeit eingeladen.
Ein Freund der Gastfamilie, the doctor, hat seine langjährige Freundin geheiratet. Zu diesem Anlass hat er auch uns 7 Deutsche mit eingeladen. Es hieß wir müssen so gegen 09.30h los, also war es erst 10.30h als wir dann tatsächlich losgefahren sind, doch um diese Zeit sind nur 5Deutsche mitgefahren, weil sie bei so vielen Leuten zweimal fahren mussten. (Das ist nicht immer üblich, unser Rekord liegt bei 10 Leute in einem normalen PKW.) Ich war mit von der Partie und das hieß noch einmal an einem Sammeltreffpunkte ganze 2Stunden warten. Da hatten wir noch unsere europäische Kleidung an und weitere Gäste haben uns dann eröffnet, dass die Familie der Braut sehr streng ist und man daher nur in traditioneller Kleidung kommen darf.
Doch traditionelle Kleidung ist nicht gleich traditionelle Kleidung. Da hat jede Region eine andere Tracht! Also sind wir Mädels dann mit einer einheimischen Studentin zu ihr nach Hause gefahren und sie hat uns dann passend ausgerüstet, das waren jedoch ein wenig andere Trachten als die anderen Gäste trugen, doch wir durften so kommen. Wir gingen als „Women“ rein und kamen als „Ladies“ wieder heraus. Dabei war alles ganz genau farblich und mit Schmuck abgestimmt. Eine Tracht war davon um die 120Dollar Wert, so dass wir ganz schön Schiss hatten es zu bekleckern. Naja, nachdem wir unterwegs noch Sicherheitsnadeln gekauft hatten, wurden wir am nächsten Treffpunkt erst einmal richtig angezogen und frisiert. Dieser Treffpunkt war der für die Familie/Freunde des Bräutigams, da die Feier im Garten der Braut stattfand und wir geschlossen ankommen mussten. Erst dort haben sich die meisten Frauen und Männer zu Recht gemacht! Die sind vielleicht spontan?
Doch traditionelle Kleidung ist nicht gleich traditionelle Kleidung. Da hat jede Region eine andere Tracht! Also sind wir Mädels dann mit einer einheimischen Studentin zu ihr nach Hause gefahren und sie hat uns dann passend ausgerüstet, das waren jedoch ein wenig andere Trachten als die anderen Gäste trugen, doch wir durften so kommen. Wir gingen als „Women“ rein und kamen als „Ladies“ wieder heraus. Dabei war alles ganz genau farblich und mit Schmuck abgestimmt. Eine Tracht war davon um die 120Dollar Wert, so dass wir ganz schön Schiss hatten es zu bekleckern. Naja, nachdem wir unterwegs noch Sicherheitsnadeln gekauft hatten, wurden wir am nächsten Treffpunkt erst einmal richtig angezogen und frisiert. Dieser Treffpunkt war der für die Familie/Freunde des Bräutigams, da die Feier im Garten der Braut stattfand und wir geschlossen ankommen mussten. Erst dort haben sich die meisten Frauen und Männer zu Recht gemacht! Die sind vielleicht spontan?
Nachdem wir dort einen Snack gegessen hatten, ging es dann auch wieder weiter zum Haus der Braut.
Dort mussten sich dann Männer und Frauen getrennt in zwei Linien nebeneinander einreihen und durch das geschmückte Tor am Anfang des Gartens laufen. Also haben alle auf uns geguckt, das war vielleicht peinlich! Außerdem mussten wir den Schal immer so komisch halten, so dass das Laufen eine ganz schöne Herausforderung war!
Die Gäste der Braut saßen bereits auf der einen Seite des Gartens während wir auf einer anderen Seite unter einem Pavillon saßen. Doch hinsetzen durfte man sich erst nach Aufforderung. Zum Glück war die Studentin noch an unsere Seite und konnte uns somit immer sagen, was wir zu tun und zu lassen hatten.
Vom Ablauf der Hochzeit kann ich leider nicht viel erzählen, da alles auf Luganda war. Nur das nötigste haben wir mitgekriegt: Die traditionelle Hochzeit ist keine richtige Hochzeit sondern nur eine Introduktion der richtigen Hochzeit. Zuerst wurden alle Gäste des Bräutigams vorgestellt, dann nach einem langen Frage- Antwort- Spiel (ein Mitglied der Familie des Bräutigams sagte was ins Mikrofon, ein Mitglied der Familie der Braut antwortet „hmmm“ und anders herum) musste der Bräutigam seine Braut finden. Also sind insgesamt fünf Gruppen von Frauen mit jeweils 4-6Frauen auf der Bühne erschienen, bis wir das erste Mal die Braut gesehen hatten. Also deshalb Introduktion der Hochzeit, weil er sie an diesem Tag gefunden hat und daraufhin demnächst die richtige Hochzeit stattfinden kann. Dann wurden von den Brautjungfern Snacks und Getränke verteilt.
Nachdem dann der Hunger einigermaßen gestillt war, musste die Familie des Bräutigams die Geschenke für die Familie der Braut bringen. Und da wir zum Bräutigam gehörten, blieb uns das nicht erspart. Wir sind alle insgesamt dreimal von den Autos zur Bühne gelaufen, die Geschenke natürlich auf dem Kopf tragend. Das war vielleicht anstrengend, nicht nur der blöde Schal, nein, jetzt auch noch was auf dem Kopf tragen. Aber wenigstens haben wir die leichtesten Sachen gekriegt und das lebendige Huhn, in einer Plastiktüte gefesselt, mussten wir auch nicht anfassen. Das war die Hauptsache.
Danach war die ganze Bühne voll mit geflochtenen Körben mit Früchten und Kartoffeln usw.. Die Braut saß währenddessen auf der Bühne in einem anderen hübschen Kleid. Danach wurde die Hochzeitstorte vorgeführt, wozu die Braut natürlich ein weiteres Kleid hatte. Die Hochzeitstorte waren zwei Schwäne, das sah richtig gut aus! Als es dann dunkel wurde, wurden noch Wunderkerzen auf den Schwänen angezündet.
Dann gab es endlich etwas Richtiges zu essen. Doch es war schon stockfinster und man wusste nicht genau, was man da so gekriegt hat. Es war ein Catering Service, der kaum Englisch sprach. Ich glaub ich hatte Reis mit einem Hähnchenflügel oder so.
Ja und nach diesem ereignisreichen Tag sind wir dann auch so gegen 21.30h wieder zur Studentin gefahren um uns wieder umzuziehen. Als wir dann endlich richtig zu Hause waren, bin ich todmüde ins Bett gefallen.
ulla svenja lisa, bei der zweiten warte location. der treffpunkt für die gäste des bräutigams. bild unten.
das war auf der hochzeit.
das war die erste warte location.
das ist die gäste der braut.
ich sitze gerade unter dem zelt des bräutigams.
die kinder haben etwas vorgesungen.
die frauen haben den bräutigam gesucht und auf die bühne geführt.
das war das "glückliche zusammentreffen".
sie haben haben den bräutigam gefunden.
Das war die Mutter des Bräuitgams.
Sie hat ganz oft so "indianer Schreie" gemacht.
Das waren die Brautjungfern, zumindest hatten sie so eine Funktion.
Das war die fünfte Gruppe. Endlich ist die Braut dabei, die Frau im ganz gelben Kleid.
Die Braut in ihrem ersten Kleid.
So durften wir die Geschenke des Bräutigams von den Autos bis zur Bühne tragen.
Die Studentin (ganz rechts) hat uns ihre Kleider geliehen.
Die Braut in ihrem zweiten Kleid, zwischen den beiden Frauen.
Das war ein Teil der Geschenke.
Das war die Hochzeitstorte.
Braut (in einem neuen Kleid) und Bräutigam vor der Hochzeitstorte mit Wunderkerzen.
Noch einmal Braut und Bräutigam.
Das waren die Brautjungfern beim Abschied.
Sie haben jedem Gast ein Geschenk gegeben.
Ich habe einen Kuli gekriegt mit einem Kalender zum rausziehen
(im Hintergrund des Kalenders Braut und Bräutigam)



















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